Arthrose des oberen Sprunggelenks

Wie macht sich eine Arthrose des oberen Sprunggelenks bemerkbar?

Durch die Verschleißerscheinungen kann der Patient unter ehelichen Schmerzen, aber auch deutlichen Bewegungseinschränkungen leiden. Der Arthrose liegt in vielen Fällen eine altersbedingte Abnützung oder chronische Polyarthritis zugrunde, sehr oft aber auch ein Knöchelbruch in der Vergangenheit.


Wie wird eine Arthrose des oberen Sprunggelenks behandelt?

Es stehen zwei Behandlungsmethoden zur Verfügung:

  • Die Versteifung oder Arthodese – der restliche Gelenkknorpel wird entfernt und das Gelenk mit Schrauben fixiert, nach zwei Wochen Liegegips wird für rund 8 Wochen ein Gehgips angelegt. Folgeoperationen können nötig werden.
  • Der künstliche Gelenkersatz oder die Endoprothese – das Gelenk bleibt durch spezielle Implantate, die mit den Knochen verbunden werden, erhalten, ein natürlicher Bewegungsablauf ist gewährleistet. Gegenwärtig ist die Haltbarkeit der modernen Sprunggelenksendoprothesen schon sehr gut. Nach der Operation wird ein Liegegips angelegt, danach für 4 Wochen ein Gehgips, außerdem ist in den meisten Fällen eine Rehabilitationsbehandlung erforderlich.


Kann es beim Einsatz einer Endoprothese zur Behandlung der Arthrose des oberen Sprunggelenks zu Komplikationen kommen?

Uns sind keine Komplikationen bekannt, selbst Sportarten wie Mountainbiken oder Reiten sind wieder schmerzfrei möglich. Allerdings ist eine Sprunggelenksendoprothese nicht für alle Patienten einsetzbar. Im Zuge einer Arthodese ist aber schmerzfreies Gehen auf jeden Fall möglich.