Charcot-Arthropathie

Was ist eine Charcot–Arthropathie?

Die Nervenversorgung von Knochen und Gelenken ist bei Patienten mit Diabetes oft abnormal, das bedeutet, wenn es durch sehr langes Gehen oder kleine Traumen an den Füßen zu vermehrten Stressreaktionen in Knochen und Gelenken kommt, verspürt der Patient das nicht. Er kann somit nicht auf die Veränderungen reagieren und es kann aufgrund der Belastung zur Fraktur kommen. Selbst eine Fraktur, die an sich sehr schmerzhaft ist, spürt der Patient nicht. Die Weiterbelastung kann massive Folgen haben - diese Zerstörung von Knochen und Gelenken hat einen Namen: Charcot-Fuß.



Wie wird ein Charcot-Fuß (Charcot–Arthropathie) behandelt?

In erster Linie muss der Fuß vom Druck entlastet werden, bis zur Heilung des Knochens. Das verhilft zur Verhinderung möglicher schwerer Deformitäten am Fuß aber auch des Weiteren, um durch die Drucküberbelastung der haut Geschwüre zu vermeiden.
Kommt es zu schweren Deformationen, die auch mit den perfektesten orthopädischen Möglichkeiten unbehandelbar sind, wird eine Operation notwendig.

Wie sieht die Prognose eines Charcot-Fußes (Charcot–Arthropathie) aus?

Operationen erfordern wegen der bestehenden Grunderkrankung Diabetes eine sehr lange Phase der Heilung.